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Festival Berlioz ( Rentrée de l'OPS en 2022

Concert symphonique Conférence

Highlights der Saison 22|23

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Jean-Baptiste Millot

Eine Saison voller Herausforderungen
Das Orchester wagt sich an die größten Werke des Repertoires heran und ist gleichzeitig Gastgeber und Partner außergewöhnlicher Solisten. Den Anfang macht Aziz Shokhakimov, der im September Verdis Requiem dirigiert. Im Herbst folgt das Cellokonzert von Ernest Bloch, gespielt von Truls Mørk, gefolgt von Beethovens Violinkonzert in D-Dur, das von Sergey Khachatryan dirigiert wird. Die Flöte von Emmanuel Pahud wird im Oktober das Werk Saccades von Philippe Manoury tragen. Isabelle Faust und Jean-Guihen Queyras werden gemeinsam das Doppelkonzert für Violine und Cello in a-Moll von Brahms aufführen. Renaud Capuçon wird in Beethovens Tripelkonzert seine Fähigkeiten sowohl als Dirigent als auch als Geiger entfalten. Liebhaber von Tasteninstrumenten können im Januar Nikolai Lugansky in Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini und im April Alexei Volodin in Prokofjews Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur hören.

Opernliebhaber werden sich im Januar an Bernarda Finks Stimme in Mahlers dritter Symphonie und an Rachel Harnischs Stimme in Strauss' Vier letzten Liedern erfreuen. Die Carmencita, die mit einem von Michael Spyres gespielten Don José zu kämpfen hat, wird von Joyce DiDonato unter der Leitung von John Nelson königlich interpretiert.

Und schließlich werden mehrere Gastdirigenten und -dirigentinnen den Saal zum Beben bringen: Pierre Bleuse, Oksana Lyniv, Dalia Stasevska, Vassili Sinaïski und Claus Peter Flor.

Die Jugendlichen im Herzen der Saison 
Die Erschließung des klassischen Repertoires für die Jüngsten steht im Mittelpunkt des Projekts des Orchesters. Das junge Publikum wird bei Dukas' Zauberlehrling oder Peter und der Wolf zittern, sich über den ewigen Nussknacker wundern und das Kinokonzert der zeitlosen Mary Poppins nicht vergessen.

Artist in Residence
Bruno Mantovani, der zum Composer in Residence ernannt wurde, wird in den kommenden Monaten in Straßburg zu Gast sein. Im Rahmen von Uraufführungen, Workshops und Debatten wird er seine Kompositionsgeheimnisse offenbaren. Der Höhepunkt seines Aufenthalts wird im April mit der Uraufführung seines Werkes Memoria erreicht. Das Ergebnis seines längerfristigen Aufenthalts ist die Siddharta Suite, ein Auftragswerk des Orchesters, das in der folgenden Saison 2023-2024 uraufgeführt wird.

Gastensembles
Zu Weihnachten dirigiert Ton Koopman den Amsterdam Baroque and Orchestra Choir in Händels Messias. Das Orchestre National de Lille besucht die elsässische Hauptstadt im Februar für ein Konzert, das Schubert, Mozart, Berg und Webern gewidmet ist und unter der Leitung von Gergely Madaras steht. Das Cello von Emmanuelle Bertrand wird am 11. November in einer Hommage an Maurice Maréchal die Stimme der Poilus tragen. Das Belcea-Quartett wird im Rahmen der Kammermusiksaison eingeladen.

Tour
Als echter Botschafter seiner Stadt macht sich das Orchester in dieser Saison mehrmals auf den Weg. Ein erster Halt ist Ende August beim Berlioz-Festival in La Côte-Saint-André, wo Berlioz' Béatrice et Bénédict unter der Leitung von John Nelson zu hören sein wird. Im Dezember wird das Orchester an der Seite des Pianisten Alexandre Kantorow für eine Reihe von fünf außergewöhnlichen Konzerten nach Korea fliegen. Bizet, Mussorgski und Tschaikowsky (mit seinem Klavierkonzert Nr. 2) werden die Musiker auf ihrer Reise begleiten. Im Januar wird ein Abstecher in die Hauptstadt dem Pariser Publikum die Möglichkeit geben, Mahlers dritte Symphonie unter der Leitung von Aziz Shokhakimov zu hören. Und zum krönenden Abschluss der Saison wird Carmen in der legendären Royal Albert Hall in London in vollem Glanz erklingen.