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Une vie de héros : l'Orchestre célèbre la force créatrice face à l'adversité

Concert symphonique

Une vie de héros : l'Orchestre célèbre la force créatrice face à l'adversité

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Patrick Wack / Cartier

Am 10. September um 20:00 Uhr lädt Sie das Orchester zum Palais de la Musique et des Congrès ein – zum großen Saisoneröffnungsconzert unter dem Zeichen von Mut, Tapferkeit und dem Triumph des Geistes.

Für dieses außergewöhnliche sinfonische Programm vereint das Orchester zwei monumentale Meisterwerke des germanischen Repertoires: Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 „Emperor“ und Richard Strauß’ grandioses symphonisches Gedicht Ein Heldenleben.

Beethoven unter Kanonenfeuer

Mitten in den Napoleonischen Kriegen entstand Beethovens fünftes Klavierkonzert, komponiert zwischen 1808 und 1809. Im Mai 1809 belagerte und bombardierte die Grande Armée Wien. Verängstigt von den Explosionen, die seine kranken Ohren quälten, floh der Komponist in den Keller seines Bruders Kaspar und bedeckte seinen Kopf mit Kissen, um das dröhnende Geschützfeuer zu übertönen.

Trotz dieser körperlichen und seelischen Belastung überwand Beethoven die Not des Krieges. In seinen Skizzenbüchern finden sich Kampfrufe wie „Sieg!“ (Victorie !) und „Angriff!“ (Attaque !), und er schuf sein offenstes, sinfonischstes und monumentales Konzert, in dem das Klavier auf Augenhöhe mit einem Orchester von martialischem Charakter dialogisiert.

Richard Strauss: Der Triumph des Ego

 Getreu diesem heroischen Erbe wagte Richard Strauss Ende 1898 einen kühnen Schritt: Er machte sein eigenes Leben zum Thema seines letzten symphonischen Gedichts, Ein Heldenleben. Auf die Kritik, die sich über diese autobiografische Wahl empörte, antwortete Strauss mit beißendem Spott: „Ich sehe nicht ein, warum ich keine Sinfonie über mich selbst schreiben sollte. Ich finde mich selbst genauso interessant wie Napoleon und Alexander.“

In sechs deskriptiven Teilen entfaltet sich ein grandioses Fresko, in dem Strauss seine Kämpfe, seine Friedenswerke (mit geschickten Zitaten aus früheren Partituren wie Don Juan oder Also sprach Zarathustra) und seine Siege über hämische Kritiker darstellt – letztere durch schrille Bläserklänge charakterisiert. Im Mittelpunkt dieses orchestralen Tumults vertraut der Komponist dem Soloviolinisten ein virtuoses und leidenschaftliches Porträt seiner Gefährtin Pauline de Ahna an, die mal kapriziös, mal schelmisch und unendlich zärtlich erscheint.

Eine international renommierte Besetzung

Um diesen kraftvollen orchestralen Schwung zu tragen, wird das Orchester unter der Leitung von Aziz Shokhakimov für das Konzert vom Pianisten Francesco Piemontesi unterstützt. Ausgebildet von Meistern wie Arie Vardi, Alfred Brendel und Cécile Ousset, hat er sich einen internationalen Ruf als Elite-Interpret des deutschen klassischen und romantischen Repertoires erarbeitet. Sein Spiel, gefeiert für seine poetische Intimität, natürliche Sensibilität und technische Brillanz, verspricht, die gesamte heroische Eloquenz von Beethovens Werk zu offenbaren.

Bereiten Sie sich auf das Erlebnis vor: Die Vorkonzert-Einführung

Um Ihnen alle Hörschlüssel für diesen Abend zu geben, hält Mathieu Schneider einen Vortrag mit dem Titel: „Nach einer Lektüre von Beethoven: Strauss und sein ‚Eroica‘“. Der Eintritt ist frei, solange Plätze verfügbar sind.

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