Asset-Herausgeber

Asset-Herausgeber

Adam Laloum

Adam Laloum
Pianiste

Adam Laloum

Präsentation

Adam Laloum gilt als eines der größten Talente seiner Generation und erlangte internationale Anerkennung, als er 2009 den 1. Preis des renommierten Clara-Haskil-Wettbewerbs gewann sowie 2017 die Victoire de la Musique in der Kategorie 'Instrumentalist des Jahres'.

Adam Laloum hat die Gelegenheit, mit prestigeträchtigen Orchestern Konzertauftritte zu absolvieren, darunter das Mariinsky-Orchester unter Valery Gergiev, das Deutsche Sinfonieorchester Berlin unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie, das Kammerorchester Lausanne unter Joshua Weilerstein beim Festival von Saint-Denis, das Nationalorchester Belgien unter Hugh Wolf, das Orchester von Paris unter Cornelius Meister, das Orchester des Capitole Toulouse unter Joseph Swensen und Maxim Emelyanychev, das Philharmonische Orchester von Radio France unter Sir Roger Norrington, das Philharmonische Orchester Monte Carlo unter Alain Altinoglu, das Nationalorchester Frankreich unter Andris Poga, das Nationalorchester Lyon unter Gábor Takács-Nagy, das Königliche Philharmonische Orchester Lüttich unter John Neschling, das Orchestre de la Suisse Romande unter Jonathan Nott, das Philharmonische Orchester Straßburg unter Jesús López-Cobos, das Luzerner Sinfonieorchester unter James Gaffigan, das KBS Sinfonieorchester unter Yoël Levy, das Nationalorchester Bordeaux unter Jaime Martín, das WDR Orchester Stuttgart und viele andere.

Als Solist tritt Adam Laloum unter anderem im Théâtre des Champs-Élysées, in der Wigmore Hall, im Herkulessaal München, in der Tonhalle Zürich, im Auditorium du Louvre, bei Piano à Lyon, im Grand Théâtre de Bordeaux, im Grand Théâtre d’Avignon, bei der Chopin-Gesellschaft Bern, im Palais des Beaux-Arts Brüssel, in Bilbao und in Japan auf. Er ist Gast beim Klavier-Festival Ruhr, den Festivals von Verbier, Colmar, Luzern, La Roque-d’Anthéron, SWR Schwetzingen, La Chaise-Dieu, den Folles Journées de Nantes, Piano aux Jacobins, Bad Kissingen, dem Mecklenburg-Vorpommern Festival, der Schubertiade Hohenems und vielen weiteren.

Nach einer ersten, von der Kritik gefeierten CD mit Brahms (Mirare) erschien 2013 eine weitere CD, die zwei Werken Schumanns gewidmet ist: der Großen Humoreske op. 20 und der Sonate Nr. 1, op. 11. Diese Aufnahme erhielt den 'Diapason d’or de l’année 2014', den 'Grand Prix de l’Académie Charles Cros', 'ffff' von Télérama und in Deutschland die höchste Auszeichnung des Fono-Forum-Magazins. Es folgten ein Album mit Schumann/Schubert (Mirare) und die beiden Klavierkonzerte von Brahms mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Kazuki Yamada (Sony Music). Im September 2023 erschien ein Album mit der Geigerin Mi-Sa Yang, das Werke von Poulenc, Prokofjew, Strawinsky und Debussy enthält (Mirare).

Für seine erste Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi veröffentlichte er 2020 zwei Sonaten von Schubert, die von der Kritik hochgelobt wurden, gefolgt von einem Album mit op. 116 und der 3. Sonate von Brahms, das mit einem CHOC von Classica ausgezeichnet wurde. Sein neuestes Album erschien Anfang 2024 und ist erneut Schubert gewidmet, mit den Momenten Musicaux und der vorletzten Sonate, D959.

Als begeisterter Kammermusiker veröffentlichte Adam Laloum mit dem Trio Les Esprits mehrere Aufnahmen, die letzte widmet sich Schubert und wurde mit einem 'The Strad Recommends' ausgezeichnet (Sony Music). Mit dem Klarinettisten Raphaël Sévère und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière veröffentlichte er die beiden Sonaten und das Klarinettentrio von Brahms. Diese Aufnahme erhielt den 'Diapason d’or de l’Année 2015' und 'ffff' von Télérama. Mit der Bratschistin Lise Berthaud nahm er ein Album mit Werken von Schumann, Schubert und Brahms auf, das ebenfalls mit einem Diapason d’or ausgezeichnet wurde. Mit der Geigerin Mi-Sa Yang veröffentlichte er ein Album mit Werken von Poulenc, Prokofjew, Strawinsky und Debussy (Mirare).

Adam ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Festivals Les Pages Musicales de Lagrasse seit 2015, einem Festival, das sich dem Kammermusikrepertoire widmet.

Er begann im Alter von zehn Jahren mit dem Klavierspiel und setzte seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von Toulouse fort, bevor er 2002 in die Klasse von Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris eintrat. Er erhielt sein Diplom für höhere pianistische Ausbildung im Juni 2006 und absolvierte einen Aufbaustudiengang am CNSM von Lyon in der Klasse von Géry Moutier. Anschließend schloss er sich der Hamburger Klasse von Evgeni Koroliov an, Preisträger des Clara-Haskil-Wettbewerbs 1977.