Présentation de l'Orchestre

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Über das Orchester

Unter der musikalischen und künstlerischen Leitung von Marko Letonja seit 2012 hat das Orchester heute 110 Musiker, die seine Exzellenz und sowohl die französische als auch die germanische Tradition fortsetzen.

Das Orchestre philharmonique de Strasbourg – seit 1994 „Orchestre national“ – steht seit 2012 unter der musikalischen und künstlerischen Leitung von Marko Letonja. Es zählt 110 Musiker und gehört zu den bedeutendsten französischen Orchestern. Neben seiner Konzertsaison spielt es auch bei Aufführungen der Opéra national du Rhin, nimmt am Festival Musica teil und führt neue Projekte mit anderen Straßburger Partnern durch. In dem Bestreben, Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen, bietet es zahlreiche Aktionen außerhalb Straßburgs sowie ein dynamisches Kulturprogramm für alle Altersgruppen. Das Ensemble trägt ferner zur Ausstrahlung Straßburgs in ganz Frankreich bei (beispielsweise tritt es regelmäßig in der Philharmonie de Paris auf) und ist in den renommiertesten Konzertsälen Europas zu Gast (KKL Luzern, Gasteig München, Wiener Musikverein, Elbphilharmonie Hamburg etc.). In jüngster Zeit knüpft es an die großen internationale Tourneen an, die es in der Vergangenheit nach Japan, Brasilien oder Argentinien geführt haben: So gab das OPS im Juni 2017 fünf Konzerte in Südkorea und wird dieses Land 2020 erneut bereisen.

Das Orchestre philharmonique de Strasbourg verfügt über eine umfangreiche Diskografie und die vor kurzem aufgzeichnete Konzertversion der Oper Les Troyens von Berlioz (Erato / Warner Classics 2017) unter der Leitung von John Nelson war ein großer Erfolg. Die CD wurde von der New York Times, bei den International Opera Awards und bei den Victoires de la musique classique 2019 als beste Einspielung des Jahres ausgezeichnet und zählt zu den Gewinnern der Gramophone Classical Music Awards 2018 in der Kategorie Oper. Im April 2019 folgte die Live-Aufnahme des zweiten Berlioz-Abends mit La Damnation de Faust (die CD ist im November 2019 erschienen und hat bereits einen Diapason d'Or erhalten) und im nächsten Jahr endet der Zyklus mit Romeo und Julia (2020). Unter den älteren Aufnahmen des Orchesters sind insbesondere die Berg und Korngold gewidmeten Werke oder die CD mit Werken von Dukas, Koechlin und Ravel zu nennen.

Das OPS ist fest in seiner Zeit verankert und spielte beispielsweise 2017 in der Musiktalent-Sendung Prodiges auf France 2; ferner arbeitet es regelmäßig für Live-Übertragungen mit ARTE Concert zusammen.

En phase avec son époque, l’Orchestre – choisi pour jouer au cours de l’émission Prodiges sur France 2 en 2017 – collabore régulièrement avec Arte Concert pour la diffusion en direct et en streaming de certaines de ses prestations, jetant les bases d’une véritable salle de concert virtuelle.Ainsi s’ancre dans le présent un des orchestres les plus anciens du pays, puisqu’il a été fondé en 1855 avec, à sa tête, le chef belge Joseph Hasselmans.

Im Laufe seiner reichen Geschichte hat es zu seinen Musikdirektoren gezählt:

  • Joseph Hasselman (1855  -1870)
  • Franz Stockhausen (1871 – 1905)
  • Hans Pfitzner (1907 – 1917)
  • Guy Ropartz ( 1919 – 1929)
  • Paul Bastide (1929 – 1939)
  • Hans Rosbaud (1940 – 1945)
  • Fritz Munch (1945 – 1950)
  • Ernest Bour (1950 – 1963)
  • Alceo Galliera (1964 – 1971)
  • Alain Lombard (1972 – 1982)
  • Theodor Guschlbauer (1983 – 1997)
  • Jan Latham-Koenig (1997 – 2003)
  • Marc Albrecht (2004 – 2011)
  • Marko Letonja (2012 -  )