Rückblick in Bildern — Bartók, Szymanowski & Enescu
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Der Érasme-Saal erlebte erneut einen außergewöhnlichen Abend, getragen von der feurigen Leitung von Aziz Shokhakimov. Auf dem Programm stand eine Reise ins Herz Mitteleuropas: die ziselierte Virtuosität Bartóks, gefolgt von der märchenhaften, verzaubernden Magie von Szymanowskis Erstem Violinkonzert.
Besonders prägend war die Begegnung zwischen dem Orchester und der Geigerin María Dueñas. Mit blendender Technik und strahlender Musikalität fesselte die junge spanische Künstlerin das Publikum regelrecht. Als Zugabe schenkte sie dem Publikum das zartsinnige „Valse triste“ von Vecsey, das in einem andächtigen Schweigen aufgenommen wurde, bevor der Applaus losbrach.
Zum Abschluss riss Enescus Rumänische Rhapsodie das Publikum in einen Wirbel aus Farben und Energie mit — ein Finale, das ebenso festlich wie unwiderstehlich war.